Zusammenfassung

Trekking-Abenteuer im Himalaya

Die Himlung Himal Expedition führt durch das abgelegene Nar-Phu-Tal im Annapurna-Gebiet und kombiniert anspruchsvolles Trekking mit alpinem Hochtouren-Erlebnis. Höhepunkte sind die malerischen Täler, jahrhundertealte Dörfer wie Phu und Nar sowie spektakuläre Ausblicke auf Himlung (7.126 m), Nemjung (7.140 m), Gyaji Kang (7.083 m), Kang Guru (6.981 m) und die Annapurna-Hauptkette. Auf dem Weg begegnen Teilnehmer traditioneller Kultur, buddhistischen Klöstern und einzigartiger Flora und Fauna.

Besteigung des Himlung Himal 7.126 m

Der Aufstieg beginnt am Basecamp auf etwa 5.000 m. Zunächst überqueren wir einen Blockgletscher und steigen anschließend über Moränengelände zum Camp 1 auf etwa 5.500 m auf. Die Schlüsselstelle auf dem Weg zu Camp 2 (ca. 6.300 m) bildet ein Couloir, das je nach Bedingungen im Firn oder Fels erklommen werden muss und eine Neigung von 45° aufweist. Danach queren wir oberhalb des Gletschers, bis wir diesen erreichen. Auf dem Gletscher angekommen ist es nicht mehr weit bis zum Camp 2. Am Gipfeltag führen uns ein steiler Firnhang, bzw. eine Eiswand (bis 50°) sowie ein mässig steiler Gipfelgrat zum Gipfel (bis 40°). Kurz vor dem höchsten Punkt flacht der Grat ab, sodass der Gipfel problemlos erreicht werden kann. Insgesamt kann der Himlung Himal nach der SAC-Hochtourenskala mit WS+ bewertet werden. Für die Besteigung sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Erfahrung im Umgang mit Steigeisen und Seiltechnik sowie eine gute Akklimatisation erforderlich. Vom Gipfel bietet sich ein beeindruckendes Panorama auf die umliegenden Himalaya-Riesen.

Naturvielfalt und Klima

Die Landschaft verändert sich während der Expedition von subtropischen Tälern über Nadelwälder bis hin zu hochalpinen Wüstenlandschaften. Pflanzenvielfalt, Gletscherseen und schneebedeckte Gipfel prägen das Bild. Das Klima reicht von milden Temperaturen in den unteren Tälern bis zu extremen Bedingungen am High Camp und Gipfel, wodurch Wetterfestigkeit und sorgfältige Planung entscheidend sind.

Faszination Himlung Himal - Dein Abenteuer wartet

Der Himlung Himal ist ein herausfordernder, aber lohnender Gipfel, der alpine Erfahrung, Trittsicherheit und mentale Stärke verlangt. Die Expedition verbindet intensives Trekking durch kulturell reiche Dörfer mit anspruchsvollem Hochtouren-Erlebnis. Wer bereit ist, die eigene Komfortzone zu verlassen und die Schönheit des Himalaya aus nächster Nähe zu erleben, sollte dieses Abenteuer unbedingt antreten. Bist du bereit für das Erlebnis deines Lebens?

Camp 1 (ca. 5.500 m) - Blick auf Himjung (7.126 m) & Nemjung (7.140 m)

Ziele & Strategie

Ziele der Himlung Himal Expedition

Das Hauptziel der Expedition ist die Besteigung des Himlung Himal (7.126 m) aus eigener Kraft durch die Teilnehmer. Wert wird auf einen puristischen Ansatz gelegt: minimale Unterstützung, Selbstorganisation am Berg und eigenverantwortliches Gehen. Dabei stehen sichere Technik, gute Akklimatisation und respektvoller Umgang mit Natur und Kultur im Vordergrund.

Akklimatisierung mit System - sicher und angepasst in die Höhe

Wir steigen langsam auf. Das bedeutet, dass wir versuchen die Schlafhöhe von Tag zu Tag um nicht mehr als 500 Höhenmeter zu steigern. Natürlich kann es Abweichungen nach oben oder unten geben. Die 500 Höhenmeter sind daher als Richtwert zu verstehen.

Wir legen Akklimatisations-Tage ein. Das bedeutet, dass wir nicht jeden Tag die Schlafhöhe steigern. An gewissen Tagen behalten wir die Schlafhöhe für zwei aufeinanderfolgende Tage bei.

Wir führen Akklimatisations-Touren durch. Das bedeutet im Wesentlichen hoch steigen aber niedrig schlafen. Ziel ist es möglichst viel Zeit in der Höhe zu verbringen, ohne dass die Schlafhöhe zu schnell erhöht wird. Wir steigen pro Tag also durchaus um mehr als 500 Höhenmeter nach der Faustregel auf, aber versuchen uns bezüglich der Schlafhöhe an diesen Richtwert zu halten.

Wir legen Rast-Tage ein, falls erforderlich. Rast-Tage dienen ausschließlich der Erholung. An diesen Tagen steigen wir nicht auf. Stattdessen sind Aktivitäten wie Meditation, Yoga oder Mobility-Übungen ideal geeignet, um zu entspannen und zu regenerieren.

Schedule

Hinweis: Sehr gerne erstellen wir auch einen maßgeschneiderten Schedule zusammen mit dir! Hierzu einfach über das Kontaktformular oder Instagram mit uns Kontakt aufnehmen.

Tag 1: Ankunft in Kathmandu (1.400 m)

Tag 2: Vorbereitungstag in Kathmandu - Kennenlernen, Gear & Briefing

Tag 3: Fahrt nach Besisahar (760 m)

Tag 4: Weiterfahrt nach Koto (2.600 m)

Tag 5: Trekking von Koto nach Meta (3.560 m)

Tag 6: Trekking von Meta nach Kyang (3.880 m)

Tag 7: Trekking von Kyang nach Phu (ca. 4.100 m)

Tag 8: Akklimatisationstag in Phu

Tag 9: Trekking von Phu ins Basecamp (ca. 5.000 m)

Tage 10-24: Besteigung des Himlung Himal (7.246 m) - Höhenanpassung durch Rotation zwischen Basecamp (ca. 4.900 m), Camp 1 (ca. 5.500 m) & Camp 2 (ca. 6.200 m)

Tag 25: Trekking vom Basecamp zurück nach Phu (ca. 4.100 m)

Tag 26: Trekking von Phu nach Nar Phedi (4.020 m)

Tag 27: Trekking von Nar nach Ngawal (3.660 m) via Kang La Pass (5.306 m)

Tag 28: Trekking nach Humde (3.392 m) und Weiterfahrt nach Pokhara (827 m)

Tag 29: Aufenthalt in Pokhara - Entspannung und Aktivitäten

Tag 30: Rückfahrt nach Kathmandu (1.400 m)

Tag 31: Rückreise in die Heimat

Himlung Himal (7.126 m) & Himjung (7.120 m) von Camp 2 aus

Highlights

Das Tor zu einem unvergesslichen Nepal-Erlebnis

Erlebe das faszinierende Abenteuer einer Himlung Himal Expedition, bei der du nicht nur einen beeindruckenden 7.000er besteigst, sondern auch tief in die tibetisch geprägte Kultur des Nar-Phu-Tals eintauchst - auf einer eindrucksvollen Route vorbei an abgeschiedenen Dörfern, heiligen Klöstern und wechselnden Landschaften, die von sanften Weiden bis zu steilen Eisflanken reichen.

Besteigung des Himlung Himal

Der Himlung Himal erhebt sich auf stolze 7.126 Meter und ist technisch moderat, was ihn zum idealen Ziel für Erst-Siebentausender-Erfahrung macht. Vom Basislager aus durchquerst du den weiten Pangri-Gletscher, baust zwei Hochlager auf und stellst dich schließlich der anspruchsvollen Gipfeletappe. Diese beginnt oft schon in der Nacht und führt über eine bis zu 50° steile Firn- und Eiswand - gesichert mit Fixseilen - über einen langen Grat (ca. 800 Höhenmeter) auf den Gipfel. Oben erwartet dich ein atemberaubendes Panorama: Unter dir erstreckt sich die tibetische Hochebene, während in der Ferne der mächtige Manaslu glanzvoll in den Himmel ragt. Der Himlung ist ein extrem kalter Berg, da der Grat durchgängig dem Wind ausgesetzt ist.

Kultur & Religion

Auf dem Weg ins Herz des Peri Himal tauchst du in eine lange bewahrte tibetische Welt ein. Du durchquerst das abgelegene Phugaon (Phu), ein Dorf mit rund 350 Khampa-Bewohnern, dessen buddhistische Traditionen - Wehrtürme, Manisteine und einfache Gompas - tief verwurzelt sind. Mit Akklimatisationstagen und einem Besuch bei einem Lama erlebst du die spirituelle Seite dieser Region hautnah. Im Tal begegnen dir alte Pfade, auf denen der nepalesische König einst einen Felsweg errichten ließ - ein eindrucksvolles Zeugnis für die jahrhundertelang schwierige Erreichbarkeit dieser Kulturlandschaft.

Vegetation & Klima

Der Trek beginnt in der Annapurna-Region, wo du durch dichte Wälder und lebendige Dörfer wanderst. Je weiter du ins Nar-Phu-Tal vordringst, desto spürbarer wird der tibetische Einfluss: Die Vegetation wechselt von grünen Wiesen zu karger, felsiger Steppe. Im Basislager auf etwa 4.850 m befindest du dich bereits in der subalpinen Zone - das Klima ist frisch, klar und geprägt von raschen Wetterumschwüngen. Beim Aufstieg zu den Hochlagern dominieren schließlich Eis, Schnee und Gletscherlandschaften - die Luft wird dünner, die Umgebung immer majestätischer.

Dein Weg zum Gipfel beginnt jetzt

Diese Expedition verbindet das Beste aus Abenteuer, Natur und Kultur: einen technisch zugänglichen Siebentausender mit großartiger Aussicht, einen tiefen Einblick in die tibetisch-buddhistische Lebensweise und einen landschaftlich äußerst vielfältigen Trek. Wenn du bereit bist für dein persönliches Gipfelglück abseits der Massen, ist die Himlung-Himal-Expedition deine Eintrittskarte in eine Welt der Ruhe, Herausforderung und Schönheit. Wage dieses außergewöhnliche Abenteuer - und schreibe deine eigene Bergsteiger-Geschichte!

Schwierigkeit

Schwierigkeit nach der SAC-Wanderskala

Auf der Schweizer SAC-Wanderskala würde der Trek-Anteil der Himlung-Himal-Expedition vermutlich T4 (Alpinwandern) entsprechen. Der Zustieg ins Basislager führt durch moräniges, teils steiniges Gelände und erfordert Trittsicherheit. Auch wenn keine ausgesetzten Kletterpassagen auftreten, sind Wegabschnitte mit Block- und Geröllgelände zu bewältigen, sodass „einfaches Wandern“ nicht mehr zutrifft.

Schwierigkeit nach der SAC-Hochtourenskala

Im Rahmen der SAC-Hochtourenskala würde die Expedition als WS+ (wenig schwierig plus) eingestuft. Es gibt mehrere technische Schlüsselstellen:

  • Auf dem Weg in Camp 2 muss ein relativ steiles Couloir durchstiegen werden im Fels, Firn oder Eis je nach Bedingungen (bis zu ~ 45°)
  • Aufstieg über den Pangri-Gletscher mit verborgenem Spaltengelände erfordert Erfahrung in Spaltenbergung und gesichertes Gehen mit Seil.
  • Die Zustieg zum Gipfelgrat sowie die Gipfelflanke sind steil (bis zu ~ 50°), teilweise mit Fixseilen gesichert.

Der Umgang mit Steigeisen, Pickel und Eistechnik ist notwendig, vor allem auf den steileren Eis- und Firnabschnitten. Zwar sind die Kletterabschnitte nicht extrem technisch (kein schwieriger Felskletter-Abschnitt), aber die Höhe, Exposition und steilen Eis- und Firnpassagen machen die Route anspruchsvoll und erfordern alpine Erfahrung. Zudem ist auch zu berücksichtigen, dass der Berg extrem kalt ist. Alles muss auch mit dicken Daunenhandschuhen gemeistert werden können.

Fazit - Für wen ist die Expedition geeignet?

Die Himlung-Himal-Expedition eignet sich ideal für Bergsteiger, die bereits Erfahrung im Hochgebirge mitbringen - etwa durch frühere 6.000er oder Gletschertouren - und über eine sehr gute Kondition verfügen. Gleichzeitig ist es eine hervorragende „Einsteiger-Siebentausender“-Tour, da technisch keine extrem schwierigen Kletterpassagen nötig sind, aber erhöhte Anforderungen durch Höhe, Fixseile und Gletscher bestehen. Wenn du Trittsicherheit, gewisse alpine Erfahrung und Bereitschaft zur Selbstorganisation mitbringst, ist diese Expedition eine spannende und erreichbare Herausforderung.

Himlung Himal (7.126 m), Himjung (7.120 m) & Nemjung (7.140 m) vom Basecamp aus

Anforderungen & Vorbereitung

Bin ich bereit für eine Himlung-Himal-Expedition? - Die wichtigsten Fragen

Eine Expedition zum Himlung Himal verlangt mehr als reine Wandererfahrung. Sie fordert Kondition, alpine Grundfertigkeiten und die Bereitschaft, sich auf ein echtes Abenteuer einzulassen. Folgende Fragen helfen bei der Selbsteinschätzung:

  1. Besteht alpine Erfahrung auf mehrtägigen Hochtouren über 6 000 Meter oder zumindest in den Westalpen auf vergleichbar schwierigen Routen (WS+)?
  2. Können Tagesetappen von 14-16 Stunden mit 10-15 kg Gepäck sicher und ohne Überlastung bewältigt werden?
  3. Verfügst du über genug mentale Stärke und Leidensfähigkeit, um mit Erschöpfung, langen Etappen, Kälte und Höhenanpassung umzugehen?
  4. Fällt es leicht, die Komfortzone zu verlassen, etwa durch mehrere Tage ohne Dusche, eingeschränkte Kommunikation und einfache Unterkünfte?
  5. Besteht echte Abenteuerlust sowie Interesse an der Kultur, der Religion und den Menschen der Nar-Phu-Region?
  6. Können Anpassungsfähigkeit, Rücksichtnahme und Teamgeist in einer kleinen Gruppe gezeigt werden?
  7. Lässt sich die eigene Leistungsfähigkeit realistisch einschätzen, ohne Übermut, und trotzdem mit Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten?

Wie gelingt eine gute Vorbereitung?

Eine gründliche Vorbereitung erleichtert den Aufstieg und schafft Sicherheit für alle Beteiligten.

  1. Mehrwöchiges Ausdauertraining kombiniert mit Kraftaufbau - ideal sind Höhenmeter-orientiertes Bergwandern, lange Rucksacktouren und zusätzliche Einheiten für Bein- und Rumpfkraft.
  2. Auffrischung alpiner Grundtechniken wie Steigeisengehen, Gehen am Seil, Selbstsicherung und der Umgang mit Kälte; ein vorbereitender Gletscherkurs ist ideal.
  3. Rechtzeitige Organisation von Ausrüstung, gesundheitlicher Abklärung und Höhenanpassung, ergänzt durch Trainingstouren, die mentale Stärke fördern und das Bewusstsein für Belastung und Erholung schärfen.

Ausrüstung

Rucksäcke / Taschen: Touren-Rucksack (75 Liter), Regenhülle für den Rucksack, Duffle-Bags (~ 100L) & Daypack

Übernachtung: Zelt (optional), Daunen-Schlafsack (bis -30 Grad), Daunen-Matratze, Isomatte (Thermarest) & Kopfkissen (Tipps: Kissenbezug füllen mit Daunenjacke oder aufblasbares Kopfkissen)

Kleidung: Unterwäsche, warme Merino-Socken, Trekking-Socken, Thermo- / Funktions-Shirts (lang und kurz), Wechsel-Shirts (am besten aus Merino), Midlayer (am besten aus Merino), Softshell-Jacke, Gore-Tex-Jacke, warme Daunenjacke, Thermo- / Funktions-Hose (lang), Softshell-Hose, Hardshell-Hose (Schutz vor Wind und Regen), Daunenfäustlinge, Fingerhandschuhe (Gore-Tex), Unterziehhandschuhe, Stirnband, Sturmhaube, Mütze & Buff

Schuhe: Trekking-Schuhe, Bergstiefel (mit Innenschuh & ausreichend Isolation) & bequeme Schuhe (Zustiegs- oder Laufschuhe)

Technische Ausrüstung: Steigeisen, Pickel, Hochtouren-Gurt, Helm, Karabiner (Safety-, HMS- & Material-Karabiner), Reepschnüre, Bandschlingen, Tuber, Microtraxion, Eisschrauben & Steigklemme

Sonstiges: Trekking-Stöcke, Trinkflaschen (inkl. Thermos-Flasche), Ess-Napf, Ess-Besteck, Kocher, Stirnlampe, Batterien, Solarpanel, Handy, Kamera, Ladekabel, Satellitentelefon (z.B. Garmin inReach), Höhenmesser (z.B. Garmin- oder Sunto-Uhr), Gletscherbrille, Ersatz-Gletscherbrille (Sehr wichtig!), Sonnenschutz (Gesicht & Lippen), Feuchtigkeitscreme (Gesicht, Hände & Lippen), Handtuch, Reise-Apotheke (primär für Magen & Hals - Höhenmedizin ist vorhanden), Bargeld, Kreditkarten, Reisepass & Versicherungsnachweis

 

Hinweis:

Qualitativ hochwertige Kleidung kann in Kathmandu zu relativ günstigen Preisen beschafft werden. Gute Marken / Stores sind:

Everest Outfit, Makalu Outfit & kaemp8848

Camp 2 auf ca. 6.200 Meter

Reisezeit

Frühling (März bis Mai) - Aufbruch in blühender Landschaft

Der Frühling gilt als eine der beliebtesten Zeiten für eine Expedition zum Himlung Himal. Das Wetter ist in der Regel stabil, die Temperaturen steigen allmählich und die Tage werden länger. Die Landschaft präsentiert sich in leuchtenden Farben: Rhododendren blühen entlang der Trekkingrouten und bieten ein einmaliges Panorama. Diese Zeit eignet sich besonders gut für Teilnehmer, die moderate Temperaturen bevorzugen und die Natur in voller Blüte erleben möchten.

Herbst (September bis November) - Klarheit und beste Sicht

Der Herbst ist eine weitere hervorragende Reisezeit. Nach den Sommermonsunen ist die Luft klar, die Sicht auf die Himalaya-Gipfel nahezu ungetrübt. Die Temperaturen sind angenehm, und die Wahrscheinlichkeit für stabile Wetterbedingungen ist hoch. Für Bergsteiger ist dies die Phase mit den besten Aussichten auf spektakuläre Panoramen und sichere Aufstiegsbedingungen.

Sommer (Juni bis August) - Monsunzeit und Herausforderungen

Der Sommer fällt in die Monsunzeit. Starke Regenfälle können die Routen erschweren, das Gelände wird oft matschig und Flüsse führen mehr Wasser. Sicht und Wetterbedingungen sind weniger zuverlässig, weshalb diese Zeit für Expeditionen weniger empfehlenswert ist.

Winter (Dezember bis Februar) - Ruhe und extreme Kälte

Im Winter ist die Region deutlich ruhiger, da wenige Expeditionen starten. Allerdings herrschen sehr niedrige Temperaturen und teilweise starker Schneefall, was Aufstieg und Sicherheit erheblich erschwert. Für erfahrene Bergsteiger, die extreme Bedingungen suchen, kann der Winter dennoch reizvoll sein.

Leistungen

Enthalten:

  • Hotelübernachtungen in Kathmandu und anderswo
  • Übernachtungen in Teehäusern
  • Inlandsflüge & Jeep-Transport
  • Trekking- & Gipfel-Genehmigungen
  • Verpflegung während des Trekkings sowie in den Camps
  • Bergführer & Trekking-Guides
  • Zelte während des Trekkings & am Berg 
  • Government Taxes

Nicht enthalten:

  • Internationale Flüge
  • Visagebühren
  • Trinkgelder für Guides & Bergführer
  • Persönliche Auslandskrankenversicherung
  • Persönliche Ausrüstung für Trekking & Bergsteigen
  • Persönliche Ausgaben über normale Verpflegung hinaus
  • Kosten aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse

Weg in Camp 1 - Himlung Himal (7.126 m), Himjung (7.120 m) & Nemjung (7.140 m)

Unterkünfte

Unterkünfte auf der Himlung-Himal-Expedition

Während der Himlung-Himal-Expedition übernachten Teilnehmer überwiegend in einfachen Lodges, Teehäusern und in Zelten auf den Hochlagern. Die Hygiene-Standards sind grundlegend: Toiletten sind meist einfach, fließendes Wasser nur begrenzt verfügbar und Duschen selten oder nur gegen Gebühr möglich.

Die Verpflegung umfasst warme Mahlzeiten wie Dal Bhat, Nudelsuppen oder Reisgerichte, ergänzt durch Snacks und Getränke wie Tee, Kaffee oder Wasser. Auf den Hochlagern werden Mahlzeiten in den Teilnehmer-Zelten oder im gemeinsamen Dining-Tent zu sich genommen.

Strom und Internet sind in den Lodges begrenzt verfügbar. Für Handys oder Akkus sind Powerbanks oder Solarladegeräte empfehlenswert.

Trotz der einfachen Bedingungen bietet die Unterbringung die Möglichkeit, sich zu erholen und Energie für die nächsten Etappen und den Gipfelaufstieg zu sammeln.

Anreise

Fluggesellschaften wie Qatar Airlines, Emirates, Turkish Airlines, Singapore Airlines, Thai Airways oder Air India fliegen Kathmandu an. Die Inlands-Transporte werden von uns organisiert und sind in den Leistungen enthalten.

Gletscherlandschaft

Preis

Fragen zur Tour oder zum Preis?

👉 Unverbindliche Anfrage
👉 Instagram: @marius_mountaineering

Persönliche Worte

Ich habe den Himlung Himal im Jahr 2023 erfolgreich bestiegen. Es war mit Abstand der kälteste Berg, auf dem ich jemals war mit gefühlten Temperaturen bei starkem Wind um die -30 Grad. Selbst 8000er-Bergstiefel und Daunenanzug konnten die Kälte und vor allem den Wind kaum abhalten. Handschuhe ausziehen zum Fotografieren war kaum möglich. Technisch empfand ich das Couloir im Fels sowie den steilen Hang im Firn und Eis hinauf zum Gipfelgrat vorbei an Camp 3, welches wir nicht nutzten, als die anspruchsvollsten Passagen. Aufgrund dieser Passagen würde ich die Tour unter Berücksichtigung von Fixseilen mit WS+ bewerten, ohne Fixseile deutlich schwieriger und eher ZS- / ZS. Insgesamt ist die Expedition ein Traum für Leute, die Trekking und Bergsteigen kombinieren möchten. In den Dörfern Nar und Phu leben die Menschen noch immer wie vor hundert Jahren ohne fliessendes Wasser, Strom und Internet. Für mich sind diese beiden Orte noch immer die schönsten, die ich in Nepal bisher besuchen durfte!

Gletscherabbrüche

Auf der Karte

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