Zusammenfassung
Zwischen Klöstern und Gipfeln - Dein Abenteuer am Manaslu
Der Manaslu Circuit führt dich durch ursprüngliche Dörfer wie Lho und Samagaun, in denen tibetisch-buddhistische Kultur lebendig ist. Stille Klöster wie das Pungyen Gompa und kunstvoll verzierte Chörten säumen den Weg und laden zum Innehalten ein - ein intensives Eintauchen in eine Welt, die sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat.
Umrahmt wird deine Reise von gewaltigen Gipfeln: dem Manaslu (8.163 m), Himalchuli (7.893 m), Ngadi Chuli (7.871 m), Ganesh Himal (7.422 m) und Shringi Himal (7.187 m). Der Aufstieg zum Larkya La Pass (5.106 m) belohnt dich mit spektakulären Ausblicken - ein unvergesslicher Höhepunkt des Treks.
Von subtropischem Dschungel über Rhododendronwälder bis zur kargen Hochgebirgslandschaft - Vegetation und Klima wechseln stetig mit der Höhe. Diese landschaftliche Vielfalt macht den Manaslu Circuit zu einem der faszinierendsten Treks im Himalaya.
Ziele & Strategie
Ziele des Manaslu Circuit Treks
Der Manaslu Circuit Trek führt durch tibetisch geprägte Dörfer bis zum Manaslu Basecamp auf 4.800 Metern. Ein Höhepunkt ist die anspruchsvolle Passüberschreitung am Larkya La auf 5.106 Metern. Dabei erlebst du faszinierende Landschafts- und Klimawandel sowie ein intensives Natur- und Kulturerlebnis.
Akklimatisierung mit System - sicher und angepasst in die Höhe
Wir steigen langsam auf. Das bedeutet, dass wir versuchen die Schlafhöhe von Tag zu Tag um nicht mehr als 500 Höhenmeter zu steigern. Natürlich kann es Abweichungen nach oben oder unten geben. Die 500 Höhenmeter sind daher als Richtwert zu verstehen.
Wir legen Akklimatisations-Tage ein. Das bedeutet, dass wir nicht jeden Tag die Schlafhöhe steigern. An gewissen Tagen behalten wir die Schlafhöhe für zwei aufeinanderfolgende Tage bei. Normalerweise findet dies in Lho, Samagaun oder Samdo statt.
Wir führen Akklimatisations-Touren durch. Das bedeutet im Wesentlichen hoch steigen aber niedrig schlafen. Ziel ist es möglichst viel Zeit in der Höhe zu verbringen, ohne dass die Schlafhöhe zu schnell erhöht wird. Wir steigen pro Tag also durchaus um mehr als 500 Höhenmeter nach der Faustregel auf, aber versuchen uns bezüglich der Schlafhöhe an diesen Richtwert zu halten.
Wir legen Rast-Tage ein, falls erforderlich. Rast-Tage dienen ausschließlich der Erholung. An diesen Tagen steigen wir nicht auf. Stattdessen sind Aktivitäten wie Meditation, Yoga oder Mobility-Übungen ideal geeignet, um zu entspannen und zu regenerieren.

Manaslu Basecamp (ca. 4.900 m)
Schedule
Hinweis: Sehr gerne erstellen wir auch einen maßgeschneiderten Schedule zusammen mit dir! Hierzu einfach über das Kontaktformular oder Instagram mit uns Kontakt aufnehmen.
Tag 1: Ankunft & Aufenthalt in Kathmandu (1.400 m)
Tag 2: Fahrt von Kathmandu nach Arughat (600 m)
Tag 3: Trekking von Arughat nach Soti Khola (700 m)
Tag 4: Trekking von Soti Khola nach Machha Khola (1.330 m)
Tag 5: Trekking von Machha Khola nach Jagat (1.340 m)
Tag 6: Trekking von Jagat nach Deng (1.860 m)
Tag 7: Trekking von Deng nach Lho (3.180 m) mit Besuch des buddhistischen Klosters & Blick auf den Manaslu
Tag 8: Frühmorgendlicher Sonnenaufgang am Manaslu, danach Trekking von Lho nach Samagaun (3.530 m)
Tag 9: Akklimatisierungstag in Samagaun mit Wanderung zum Manaslu Basecamp (4.800 m)
Tag 10: Trekking von Samagaun nach Samdo (3.860 m)
Tag 11: Trekking von Samdo nach Dharamsala (4.460 m)
Tag 12: Passüberschreitung am Larkya La Pass (5.106 m) & Abstieg nach Bimtang (3.720 m)
Tag 13: Trekking von Bimtang nach Tilje (1.500 m)
Tag 14: Trekking von Tilje nach Dharapani (1.860 m)
Tag 15: Fahrt von Dharapani nach Pokhara (822 m)
Tag 16: Fahrt von Pokhara nach Kathmandu (1.400 m)
Tag 17: Rückreise in die Heimat
Optional (für mehr Zeit und Abenteuer):
+ 1 Tag: Tageswanderung von Ghap (2.160 m) zum Kal Tal Lake (ca. 3.600 m), ein abgelegener Gletschersee inmitten unberührter Hochgebirgslandschaft
+ 1 Tag: Erkundung der Seitentäler rund um Bimtang, darunter Gletschermoränen, alpine Seen & stille Aussichtspunkte
+ 1 Tag: Besteigung des Rui La Passes (4.998 m) ab Samdo - historischer Grenzpass mit Blick auf das tibetische Plateau
+ 1 Tag: Besteigung des Gyala Bhanjyang Passes (5.106 m) ab Samdo - abgelegener Pass mit spektakulären Panoramen auf den östlichen Himalaya
+ 1 Tag: Tageswanderung ins Pungyen Valley mit Besuch des abgelegenen Pungyen Gompa (ca. 4.050 m) & Ausblick auf Gletscher & Manaslu-Südwand
+ 1 Tag: Besteigung des Samdo Peak (~ 5.200 m) mit Panoramablick auf Manaslu, Himalchuli & Larkya La Pass
Highlights
Manaslu Circuit Trek - Ein verborgenes Juwel im Himalaya
Der Manaslu Circuit Trek zählt zu den beeindruckendsten Trekkingrouten Nepals - und dennoch gilt er als echter Geheimtipp. In rund zwei Wochen durchquerst du abgelegene Hochgebirgsregionen, authentische Dörfer und ursprüngliche Natur. Dabei erwartet dich nicht nur die majestätische Kulisse rund um den achthöchsten Berg der Welt, sondern auch ein intensiver Einblick in die tibetisch-buddhistische Kultur, atemberaubende Pässe und das stetige Wechselspiel von Klima und Landschaft. Wer den Manaslu Circuit wählt, entscheidet sich für ein Trekking-Erlebnis jenseits der Massen - wild, fordernd und unvergesslich.
Kultur & Religion - Ursprüngliche Dörfer und heilige Orte
Der Trek führt durch Dörfer wie Lho, Samagaun und Samdo, in denen tibetische Traditionen und buddhistische Lebensweise tief verwurzelt sind. In Lho lohnt sich der Besuch des Klosters Ribung Gompa - besonders zum Sonnenaufgang, wenn der Manaslu in goldfarbenes Licht getaucht wird. Ein weiteres spirituelles Highlight ist das abgelegene Pungyen Gompa im gleichnamigen Tal, das sich eindrucksvoll vor der Südwand des Manaslu erhebt. Hier erleben Besucher eine stille, kraftvolle Atmosphäre, weit entfernt vom touristischen Trubel.
Berge, Gipfel & Geografie - Majestätische Kulissen
Der Trek umrundet den Manaslu (8.163 m) und bietet während der gesamten Route spektakuläre Ausblicke auf weitere Giganten des Himalayas. Dazu zählen der Himalchuli (7.893 m), Ngadi Chuli (7.871 m), Shringi Himal (7.161 m), Cheo Himal (6.820 m) und der nahegelegene Ganesh Himal (7.422 m). Der höchste Punkt des Treks ist der Larkya La Pass (5.106 m), dessen Überquerung ein unvergesslicher Moment für jeden Trekker ist.
Vegetation & Klima - Vom Dschungel zum Gletscher
Der landschaftliche Wandel entlang der Route ist faszinierend. Die ersten Tage führen durch subtropischen Dschungel, terrassierte Felder und tiefe Schluchten. Ab etwa 2.500 m dominieren alpine Wälder mit Rhododendren und Kiefern. Ab Samagaun wird die Vegetation zunehmend karg, die Luft dünner und das Klima rauer. Die Gletscherwelt rund um den Larkya La zeigt sich schroff und grandios - ein Kontrast, der diesen Trek so besonders macht.
Zusammenfassung - Das Abenteuer ruft
Der Manaslu Circuit Trek vereint kulturelle Tiefe, landschaftliche Vielfalt und alpine Herausforderung. Wer eine Alternative zu stärker frequentierten Routen wie dem Annapurna Circuit sucht, wird hier fündig. Wage das Abenteuer und entdecke einen der eindrucksvollsten Wege durch den Himalaya - ursprünglich, einsam und atemberaubend schön.
Schwierigkeit
Schwierigkeits-Einordnung in die SAC-Wanderskala
Der Manaslu Circuit Trek lässt sich mehrheitlich der Kategorie T3 (anspruchsvolles Bergwandern) zuordnen. Einzelne Passagen - insbesondere die Überquerung des Larkya La auf über 5.100 m - erreichen T4 (Alpinwandern), vor allem wegen der Höhe, möglichen Schneefeldern und der exponierten Lage. Technisch ist der Trek nicht sehr schwierig, doch die Kombination aus langen Tagesetappen, großer Höhe und variierendem Terrain macht ihn körperlich fordernd.
Beschreibung der Schlüsselstellen bezüglich Gelände & Anforderungen
Die Route führt über schmale Bergpfade, steile An- und Abstiege sowie gelegentlich instabile Untergründe. Besonders anspruchsvoll ist der Aufstieg zum Larkya La Pass, wo Geröll, Schnee und starker Wind möglich sind. Trittsicherheit, gute Kondition und Höhenverträglichkeit sind erforderlich. Die Wege sind meist gut sichtbar, jedoch nur teilweise ausgebaut und in höher gelegenen Abschnitten einsam.
Fazit - für wen ist dieser Trek geeignet?
Der Manaslu Circuit ist ideal für erfahrene Bergwanderer mit guter Fitness, Ausdauer und Trekkingerfahrung auf Höhen über 3.500 m. Er bietet eine echte Herausforderung in spektakulärer Natur, fernab touristischer Massen. Für Anfänger ist der Trek ohne Vorbereitung und Begleitung nicht empfehlenswert.

Himalchuli (7.893 m)
Anforderungen & Vorbereitung
Anforderungen Manaslu Circuit Trek
Bist du bereit für den Manaslu Circuit Trek? Dann solltest du diese Fragen mit "Ja" beantworten können:
- Hast du bereits Erfahrung im Trekking oder Bergsteigen gesammelt?
- Bist du körperlich fit genug, um täglich 12 bis 20 Kilometer in 5 bis 8 Stunden mit Gepäck auf dem Rücken in schwierigem, bergigem Gelände zurückzulegen?
- Verfügst du über mentale Stärke, um Willenskraft & Durchhaltevermögen auch bei schwierigen Passagen aufzubringen?
- Kannst du mehrere Tage ohne gewohnten Komfort wie Dusche oder Internet auskommen?
- Interessierst du dich für Abenteuer, fremde Kulturen & die Menschen in abgelegenen Regionen Nepals?
- Bist du anpassungsfähig & bereit, im Team zu agieren?
- Und schließlich, kannst du deine eigene Leistungsfähigkeit realistisch einschätzen?
Vorbereitung auf den Trek
- Regelmäßiges Ausdauertraining & Wandern mit Rucksack zur Steigerung der Fitness
- Anpassung an Höhenluft durch Akklimatisations-Touren oder gezieltes Höhentraining
- Mentale Vorbereitung auf schwierige Bedingungen & Verzicht auf Komfort
Ausrüstung
Rucksäcke / Taschen: Touren-Rucksack, Regenhülle für den Rucksack & eventuell Duffle-Bag
Kleidung: Unterwäsche, warme Merino-Socken, Trekking-Socken, Thermo- / Funktions-Shirts (lang und kurz), Wechsel-Shirts (am besten aus Merino), Midlayer (am besten aus Merino), Softshell-Jacke, Gore-Tex-Jacke, warme Daunenjacke, Thermo- / Funktions-Hose (lang), Softshell- oder Hardshell-Hose (Schutz vor Wind und Regen), Fingerhandschuhe (Gore-Tex), Unterziehhandschuhe, Stirnband, Mütze & Buff
Schuhe: Trekking-Schuhe / Bergstiefel & bequeme Schuhe (Zustiegs- oder Laufschuhe)
Technische Ausrüstung: Steigeisen & Pickel - je nach Jahreszeit und Bedingungen
Sonstiges: Trekking-Stöcke, Trinkflaschen (inkl. Thermos-Flasche), Stirnlampe, Sonnenbrille, Sonnencreme, Lippenschutz, Elektronik inkl. Zubehör (Handy, Kamera, etc.), Handtuch, Reise-Apotheke, Höhenmesser (Garmin, Sunto, etc.), Geld & Papiere
Hinweis:
Qualitativ hochwertige Kleidung kann in Kathmandu zu relativ günstigen Preisen beschafft werden. Gute Marken / Stores sind:

Trekking zum Larkya La (5.106 m)
Reisezeit
Frühling (März bis Mai)
Der Frühling gilt als eine der besten Jahreszeiten für den Manaslu Circuit Trek. Die Temperaturen sind moderat, die Tage meist sonnig und klar. Die Rhododendrenblüte ab etwa 2.500 Metern verwandelt die Landschaft in ein farbenfrohes Blütenmeer. Die Sicht auf die schneebedeckten Gipfel ist in der Regel hervorragend, was die Bergkulisse besonders eindrucksvoll macht. Diese Zeit ist ideal für Trekker, die angenehmes Klima und blühende Natur schätzen.
Herbst (September bis November)
Der Herbst ist ebenfalls sehr beliebt für eine Trekkingtour am Manaslu. Nach dem Monsun sorgt das trockene, klare Wetter für ausgezeichnete Fernsicht und angenehme Temperaturen. Die Luft ist meist trocken, wodurch das Wandern leichter fällt. Diese Zeit ist besonders geeignet für alle, die stabile Wetterbedingungen bevorzugen und die grandiosen Panoramen auf die Gipfel wie Manaslu, Himalchuli oder Ngadi Chuli genießen möchten.
Winter und Monsunzeit
Der Winter (Dezember bis Februar) bringt kalte Temperaturen, vor allem in höheren Lagen, und Schnee auf den Pässen, was den Trek erschweren kann. Die Monsunzeit (Juni bis August) ist aufgrund starker Regenfälle, rutschiger Pfade und eingeschränkter Sicht nicht zu empfehlen. Zudem können manche Routenabschnitte unpassierbar werden. Wer diese Zeit wählt, sollte gut vorbereitet und flexibel sein.
Leistungen
Enthalten:
- Hotelübernachtungen in Kathmandu
- Übernachtungen in Teehäusern
- Inlandsflüge & Jeep-Transport
- Trekking-Genehmigungen
- Verpflegung während des Trekkings
- Trekking-Guides
- Government Taxes
Nicht enthalten:
- Internationale Flüge
- Visagebühren
- Trinkgelder für Guides & Träger
- Persönliche Auslandskrankenversicherung
- Persönliche Ausrüstung für Trekking
- Persönliche Ausgaben über normale Verpflegung hinaus
- Kosten aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse

Manaslu Basecamp (ca. 4.900 m)
Unterkünfte
Hotels in Kathmandu und Pokhara
Die Unterbringung erfolgt in 4- oder 5-Sterne-Hotels. Der Standard ist vergleichbar mit dem Europäischen - oft aber sogar besser.
Unterkünfte auf dem Manaslu Circuit Trek - Was dich erwartet
Die Unterkünfte entlang des Manaslu Circuit Treks sind einfach, aber sauber. Hygiene-Standards variieren: Toiletten sind meist einfache Plumpsklos oder Trockentoiletten, Duschen sind selten und oft nur gegen Aufpreis verfügbar. Es empfiehlt sich, eigenes Toilettenpapier und Desinfektionsmittel mitzunehmen.
Die Verpflegung umfasst warme Mahlzeiten wie Dal Bhat, Nudelsuppen oder Reisgerichte. Snacks wie Kekse, Schokolade und Instantkaffee sind ebenfalls erhältlich, ebenso Wasser und Tee.
Strom ist nur sporadisch vorhanden und meist kostenpflichtig, ebenso ist Internet sehr eingeschränkt und meist nur in größeren Dörfern verfügbar.
Das Mitbringen eines eigenen Schlafsacks ist nicht notwendig. Vor Ort werden Kissen und Decken bereitgestellt.
Anreise
Fluggesellschaften wie Qatar Airlines, Emirates, Turkish Airlines, Singapore Airlines, Thai Airways oder Air India fliegen Kathmandu an. Die Inlands-Transporte werden von uns organisiert und sind in den Leistungen enthalten.

Manaslu (8.163 m) & Ngadi Chuli (7.871 m)
Preis
Hierfür bitte Kontakt aufnehmen über das Kontaktformular oder über Instagram.

Dharamsala (4.460 m)
Persönliche Worte
Im November 2018 absolvierte ich den Manaslu Circuit Trek. Was mir besonders gut gefallen hat, sind die zahlreichen optionalen Side-Treks, die in den Schedule integriert werden können. Absolute Highlights sind der Kal Tal Lake, das Pungyen Valley, der Rui La sowie der Gyala Bhanjyang Pass. Ich empfehle so viele dieser Orte wie möglich zu besuchen und für den Trek mehr Zeit als nötig einzuplanen.





















